Unsere Umwelt stellt ihn gerne als den optimalen „Schmusebären“ hin. Das ist er auch - für seine Familie/sein Rudel. Das ist ihm heilig, er ist der beste Freund, der Sportpartner, der Seelentröster, aber auch der Bewacher und Beschützer!
Anmerken sollte man auch, dass der CC nur EINEN Rudelführer hat, er liebt seine ganze Familie, jedoch wird er nur einen davon vergöttern. Er braucht definitiv eine konsequente aber auch
einfühlsame Hand und JEDEN Tag seine Grenzen aufgewiesen um seinem Ruf gerecht zu werden. Das sollte man sich immer vor Augen halten, ein Cane Corso ist ein Molosser und somit ein äußerst
sensibler Hund. Man wird niemals das Beste von diesem Hund erhalten, wenn man ihn mit Zwang und Gewalt erziehen wird.
Die Sachlage ändert sich aber schnell wenn es um fremde Menschen als auch Hunde geht. Wie ich schon oben erwähnt habe, wurde der CC in vielen Aufgaben eingesetzt, wenn man sich diese genauer
anschaut, wird man schnell merken, dass dies Aufgaben sind, die ein gewisses Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit fordern. Diese Selbstständigkeit hat der CC bis heute im Blut, er wird
niemals wie eine „Maschine“ funktionieren wie manch andere Rassen. Durch seine hohe Intelligenz arbeitet man gerne mit ihm und er fordert auch viel.
Auch braucht der Cane Corso Menschen die sich mit ihm beschäftigen, schließlich ist dies sein Ursprung. Die ganze Zeit auf der Couch liegen und als Schoß- bzw. Schmusehund benutzt zu werden, wird
im auf Dauer nicht ausreichen. Der CC ist für fast alles zu haben, was auch sein Mensch macht, aber er muss auch mental ausgelastet und beschäftigt werden.
copyright by Karolina Wojton